Enable ARD from commandline for specific user

sudo /System/Library/CoreServices/RemoteManagement/ARDAgent.app/Contents/Resources/kickstart -activate -configure -access -on -users ladmin -privs -all -restart -agent -menu

sudo /System/Library/CoreServices/RemoteManagement/ARDAgent.app/Contents/Resources/kickstart -activate -configure -allowAccessFor -specifiedUsers

sudo /System/Library/CoreServices/RemoteManagement/ARDAgent.app/Contents/Resources/kickstart -configure -access -on -privs -all -users ladmin -agent -menu -restart

Konvertieren eines Sparsebundle Images

Auf meinem Timemachine Backup habe ich ältere Backup Images meines Rechners gefunden.
Ich dachte, aufheben ist toll, aber umverschlüsselt will ich die Daten nicht über mehrere Jahre aufbewahren.
Also hab ich mir das alte .sparsebundle Image geschnappt und in ein verschlüsseltes Image konvertiert.
Das geht mit folgendem Befehl im Terminal:

hdiutil convert -format UDSB -o 2010-2012_TM-Backups.sparsebundle -encryption AES-256 unverschlüsseltes.sparsebundle

Voraussetzung ist natürlich, dass ich volle Zugriffsrechte auf den Datenträger habe auf dem das Image liegt und dass auch genügend Platz für das neu erstellte Image da ist. Das wird nochmal genauso viel Platz brauchen wie das Original.
Bei mir war das alte Image 1,2 TB groß, das neue ebenso.

Die Option -o gibt die Ausgabedatei an, -format UDSB bezeichnet Sparsebundle.
Die genauen Optionen stehen in der Kurzhilfe indem man im Terminal hdiutil help eingibt, oder ausführlicher mit man hdiutil.

Das Image liegt bei mir auf einem externen FW800 RAID 5.
Der Konvertierungsvorgang hat auf einem MacMini 2,5 GHz Core i5 45,5 Stunden gedauert.

Abschließend kann mit
srm --recursive --medium --verbose unverschlüsseltes.sparsebundle
das alte unverschlüsselte Image gelöscht werden. Ich benutze srm, was im Gegensatz zu rm, die Dateien sicher löscht. (analog zum sicheren Löschen im Finder)

Mailmigration von lokalen Mailboxen nach IMAP mit Apple Mail

Jeder kennt das Problem, du willst Mails in Apples Mail.app von lokalen Mailboxen in einen IMAP Ordner verschieben. Eigentlich möchte man immer daneben sitzen um den Vorgang zu beobachten und die doch recht häufig auftretenden Fehlermeldungen, die wiederum zu Abbrüchen des Kopiervorgangs führen, abzufangen und den Vorgang erneut anzuschieben.
Meine Lösung dafür ist recht einfach aber wie ich das in den letzten Wochen beobachtet habe, sehr zuverlässig.

  • Rechtsklick auf das IMAP Konto in der linken Ordneransicht und das IMAP Konto offline schalten.
  • jetzt die Mails aus den lokalen Mailboxen in das offline geschaltete IMAP Konto kopieren oder verschieben. Mail.app legt dafür im Ordner ~/Library/Mail/IMAP-*namedermailbox einen .OfflineCache Ordner an, in den jetzt die Mails kopiert werden. Mithilfe des Aktivitätsfenster von Mail, lässt sich dieser Vorgang beobachten.
  • Wenn der Kopiervorgang beendet ist, kann das IMAP Konto wieder mit der gleichen Methode wie oben beschrieben online geschaltet werden.

Nun fängt Mail.app an, die Mails im Hintergrund auf den IMAP Server zu kopieren.
Das macht es solange, bis es wirklich fertig ist. Das Mailprogramm kann auch zwischenzeitlich ausgeschaltet werden. Beim nächsten Start macht es an der selben Stelle weiter wo es aufgehört hat.

Gibt es Mails, die in Ordnern liegen, die wiederum auch Ordner enthalten, legt dieser Vorgang diese Mails in separate Ordner auf dem IMAP Server ab.

Beispiel:

Es gibt einen IMAP Ordner Archiv mit enthaltenen Ordnern 2010, 2011 und 2012

Die Struktur wird genau so übertragen, bis auf die Mails, die direkt unter Archiv lagen.

Diese Mails werden in einen separaten Ordner mit dem Namen Archiv (E-Mails) abgelegt und können später wieder an die richtige Stelle verschoben werden.

iCloud Setup in MacOS funktioniert nicht

Seit Tagen versuche ich, meinen frisch auf 10.8 upgedateten Rechner mit der iCloud kommunizieren zu lassen.
Das brach jedoch immer mit der Fehlermeldung:
Sie können sich momentan nicht anmelden. Versuchen Sie die Signierung erneut.

Keine Anmeldung bei iCloud möglich

Der Fehler lag – wie so oft – bei mir, dem User.
Ich hatte irgendwann meiner LittleSnitch Installation gesagt, bitte verbiete immer allen Programmen die TCP Port 443 Verbindung zur Domain icloud.com.

So kann es ja nicht funktionieren

Damit kann es ja nicht funktionieren.
Nachdem ich die Regel deaktiviert hatte, konnte ich mich auch ohne Probleme bei iCloud anmelden.
Oder wie ein alter Kollege immer zu sagen pflegte:

„Kaum macht man’s richtig, gehts auch.“

Mac OS 10.8 Mountain Lion anpassen an gewohnte Verhaltensweisen

Es gibt in Mac OS 10.8 einige gemeine Änderungen, die mir persönlich gar nicht gefallen. Hier will ich beschreiben, wie man diese Änderungen wieder an sein gewohntes Benutzerverhalten anpassen kann.

Dieser Befehl im Terminal stellt in Safari 6 das normale Verhalten der Backspace Taste wieder her.
defaults write com.apple.Safari com.apple.Safari.ContentPageGroupIdentifier.WebKit2BackspaceKeyNavigationEnabled -bool YES

Dieser Befehl erweitert das „Sichern“ Dialogfeld
defaults write NSGlobalDomain NSNavPanelExpandedStateForSaveMode -bool true

Dieser Befehl erweitert den „Drucken“ Dialog
defaults write NSGlobalDomain PMPrintingExpandedStateForPrint -bool true

Wieder richtigrum Scrollen geht mit dieser Zeile
defaults write NSGlobalDomain com.apple.swipescrolldirection -bool false

Diese Zeile macht alle GUI Elemente mit der TAB-Taste erreichbar. Das umrandete Element ist dann per Space-Taste aktivierbar.
defaults write NSGlobalDomain AppleKeyboardUIMode -int 3

Hiermit wird die Users Library wieder sichtbar
chflags nohidden ~/Library

Nachdem an den default-Werten Änderungen vorgenommen wurden, muss der Finder bzw. das betreffende Programm neu gestartet werden.
Der Finder lässt sich mit
killall Finder
neustarten.

Standard Drucker Settings für GhostScript ändern

Nachdem ich einen „Übersetzer“ von Postscript nach PCL mit Hilfe dieser Anleitung gebastelt habe, wollte ich noch ein paar Standardeinstellungen für den Zieldrucker anpassen. Die Einstellungen in dem Zieldrucker unter Systemsteuerung/Drucker&Faxgeräte hatten keine Auswirkung.

Der Weg zum Glück:

In den Portsettings (RPT1 in meinem Fall) unter „Argument for this program are“ den letzten Teil -sOutputFile=“\\spool\gsprinter“ – entfernen. Da Ghostscript nun das Ziel fehlt, wird es beim nächsten Druckjob eine Druckerauswahl anbieten (auf dem Host auf dem GS läuft). Hier nun den ursprünglichen Zieldrucker auswählen, die gewünschten Einstellungen anpassen und diese sichern. Anschließend den eben entfernten Teil wieder hinzufügen und alles sollte gut sein.

Falls der Link verschwinden sollte:
Creating a Virtual Postscript Printer in Windows using Ghostscript

 

IT-Dienstleistung auf Basis von Apple- und Unixsystemen